Aktuell:
Teleshopping auf dem Weg zum Multimedia-Versandhandel»
Teleshopping hat große Chancen, vom Zusammenwachsen von Fernsehen, Internet und mobilen Anwendungen zu profitieren. Das zeigt eine neue Studie der Strategieberatung Goldmedia im Auftrag von QVC Deutschland. Die Teleshopping-Branche ist nach Goldmedia-Prognosen weiter auf Wachstumskurs: Ende ...
"Teleshopping auf dem Weg zum Multimedia-Versandhandel" vollständig lesen »
Editorial
Multichannel Publishing – Vom Katalog zur Katalogik Es ist die Suche nach der Intelligenz. Das, was so einfach ist für das menschliche Hirn, so schwierig ist es, es mittels IT zu erreichen: Sinn und Sinnhaftigkeit. Der Grund hierfür ist so banal wie richtig: IT ist emotionslos. Unsinnlich. Damit es aber nicht unsinnig ist, kombiniert man unterschiedliche Möglichkeiten, um das bestmögliche Ergebnis zu erreichen. Wie sinnig es ist, hierfür mit Begriffen wie „Master Data Management“ oder „Produkt Information Management“ zu hantieren, diskutieren wir vielleicht später mal.Die Sensibilität von Informationen
Auch so ein Lieblingsschlagwort engagierter Menschen, ganz gleich ob Datenschützer oder Datenschleuder, dessen Sinnigkeit man gerne hinterfragen kann. Informationen sind nicht sensibel. Sie sind in erster Linie Informationen. Sonst gar nichts – und schon gar nicht sensibel. Kennen sie Trauer? Freude? Glück? Kaum, allerdings sind manche von ihnen besser in Katalog A aufgehoben als in Katalog B oder generell auf spezielle Kataloge begrenzt. Dazu bedarf es allerdings keiner Sensibilität, sondern Intelligenz – und zwar menschlicher.
MDM – Master Data Management
Die Lösung eines Problems beginnt bereits mit seiner Definition. Nehmen wir hierfür der Einfachheit halber die Beschreibung von wikipedia:
„Stammdatenverwaltung bezeichnet die zentrale Verwaltung von Stammdaten oder Referenzdaten (englisch master data), um system- und anwendungsübergreifende Konsistenz sicherzustellen.“
Jetzt kommt Logik ins Spiel – und gesunder Menschenverstand. Es entspricht der Ökonomie des Denkens natürlicher Personen, dass der Mensch eine Information prinzipiell nur einmal speichert und die alle interessierten Arealen zur Verfügung stellt. Es entspricht der Idiotie des Handelns juristischer Personen, dass jede Abteilung ihre eigenen Informationen hortet und vor den anderen Abteilungen hütet. Golom lässt grüßen.

Zum Glück gibt’s Geld.
Jetzt gibt es aber etwas, was natürliche wie juristische Personen gleichermaßen interessiert: Geld. Da man inzwischen verstanden hat, dass dieses Inselwissen niemandem etwas bringt, nicht mal der einzelnen Abteilung selbst (bei einem Menschen würde man Autismus diagnostizieren), ist nun die Stunde der Verkünder der einfachen Wahrheiten gekommen.
Dabei preisen sie ihre Produkte mit beeindruckenden Worten an: nahtlose und konsistente Veröffentlichung von Stammdaten in Print- und Online-Kanäle, intelligente Verteilfunktionen, Synchronisation von Produktinformationen über die gesamte Information Supply Chain mit den Back-End-Anwendungen und externen Systemen usw. usf. Sie verkünden die Abkehr von Redundanzen, sprechen von Synergien und und und ...
Oder: Mit Denken meistern.
All das heißt nur eines: Eine Information muss so vernetzt werden, dass jeder, der dafür Verwendung hat, darauf zugreifen kann. Da man aber IT nicht zwei, drei Jahre Lego spielen lassen kann, um zu begreifen, braucht es eben statt Spielzeug Software – und auch klarer, verständlicher Worte, aber wie gesagt, das wäre ein anderes Thema.
Master Data Management könnte man also genauso gut mit „intelligenter Informationsvernetzung“ beschreiben. Die Frage ist halt nur, ob jeder Anbieter intelligenter Informationsvernetzung so gut ist, dass die Kunden ihre Informationen genau dann und dazu nutzen können, wie sie es wirklich brauchen, z. B. für die Erstellung von Werbematerialien, beim Broschüren drucken, Anschreiben, Kataloge etc., sich also die IT nach dem Menschen richtet und nicht umgekehrt.
PIM – Produkt Information Management
Bei diesem Schlagwort geht es im Grunde um dasselbe in grün (ohne auf Green IT anspielen zu wollen): die Verwaltung und Pflege von Produktdaten unabhängig von den späteren Ausgabeformaten.
Auch das klingt unwahrscheinlich beeindruckend, ist aber auch unwahrscheinlich banal. Ich merke mir was – wer weiß, wozu es mal gut ist. Diese Bescheidenheit ist der IT nicht immanent. Hier wird in diesem Zusammenhang sogar von einer „Veredelung von Information“ gesprochen, da die Stammdaten mit weiteren Informationen ergänzt (aka vernetzt) werden, z. B. Bilder, Preise, Länge, Höhe, Breite etc. pp
Oder: Professionell Intelligenz mischen
Die „Kunst“ beim so genannten Product Information Management ist die Bereitstellung dieser Informationen mit all ihren Zusätzen für die unterschiedlichsten Ausgabeformate: Online-Shops, Kataloge, CD-Roms, Broschüren, PDF, XML und weiterer medienneutraler Formate.
Und das geht eben nur, wenn man jede Information einzeln hat und sie sinnvoll so miteinander verbindet, dass sie bei Bedarf zusammenkommen (das wäre dann Multichannel Publishing) – oder eben nicht. Also ist es keine wirkliche Kunst, eher gesunder Menschenverstand. Obwohl, den mittels IT nachzubauen, könnte man schon als Kunst bezeichnen – und als Wunder, wenn es denn wirklich wirklich wirklich klappt.
Crossmedia
Stibo Systems und Social Media?»Wir haben uns an anderer Stelle schon einmal zum Thema Social Media geäußert – auf die uns ganz eigene Art und Weise.
Und natürlich vertreten wir darin ein Mindermeinung. Gerademal als Marketeers. Unter jenen scheint es ja hipp und cool und angesagt, jedem Fur Trend zu folgen, als dem gesunden Menschenverstand. Das ist halt genauso dumm wie einfach nur plump gegen alles Neue zu ...
Online-Marketing
Multichannel-Unternehmen haben beim Kunden die Nase vorn» Einzelhandel: Im Online-Marketing liegt Potenzial brach.
Studie von McKinsey und Google:
Multichannel-Unternehmen haben beim Kunden die Nase vorn
Soziale Netzwerke lenken die Kaufentscheidung –
On und Offline gilt: "Lage, Laden, Loyalität"
Diagnose-Tool auch auf andere Industrien anwendbar
Aus der Pressemitteilung von McKinsey:
Die Größten der Branche sind ...
Strategie
OC&C-Analyse zu Multi-Channel-Strategien» Deutsche Konsumenten haben mit Blick auf den Vertriebskanal die Qual der Wahl: Von den etablierten Kanälen Katalog und Stationär über E-Commerce bis hin zu Mobile Shopping sind die Einkaufsmöglichkeiten nahezu unbegrenzt. Dabei gilt als sicher: An E-Commerce führt kein Weg vorbei. Die Strategieberatung OC&C Strategy Consultants analysiert nun das Multi-Channel-Kaufverhalten der ...
Mobile Marketing
Lengow führt die Mobile-Commerce Applikation ein»Die Start-Up-Firma aus Nantes, die seit einigen Monaten 2 Jahre Jubiläum gefeiert hat, führt M-Commerce ein, und ermöglicht eine automatische Erstellung von Mobile-Commerce Shops.
Lengow bietet eine webbasierte Plattform, die Online-Händler folgendes ermöglicht:
• Katalogverwaltung für ung. 650 Kanäle (Preissuchmaschine, Marketplaces, soziale Netzwerke,…) zentralisieren. ...

